• Hanna Girard

Adieu Alptraum


©Hanna Girard


Alpträume. Sie packen mich meistens in der Finsternis, hinterlassen ein kleines Grauen und verblassen dann erst in der Morgendämmerung. Folgendes Gedicht von Joachim Ringelnatz hilft mir dabei, sie in die Flucht zu schlagen. (Ich stelle mir dann immer vor, dass ich an einem der kleinen, roten Tisch im Café Jele sitze, das Gedicht lese und Kaffee trinke.)


Morgenwonne


Ich bin so knallvergnügt erwacht. Ich klatsche meine Hüften. Das Wasser lockt. Die Seife lacht. Es dürstet mich nach Lüften.

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks Und gratuliert mir zum Baden. Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs Betiteln mich „Euer Gnaden“.

Aus meiner tiefsten Seele zieht Mit Nasenflügelbeben Ein ungeheurer Appetit Nach Frühstück und nach Leben.


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