• Selina Peter

Das «WWpp»: Was geht im Warteck? 3/3

In Teil eins und Teil zwei dieser Reihe haben wir uns mit der Geschichte und der aktuellen Situation im Werkraum Warteck beschäftigt. Dort haben wir bemerkt, dass es einige Probleme gibt und dass sich etwas im Warteck ändern muss. Aber wie soll es mit dem WWpp weitergehen? Was wünschen sich die Bewohner*Innen für die Zukunft und was muss sich ändern, damit der Verein weiterhin bestehen und funktionieren kann? Und sind sie überhaupt zu Veränderungen bereit?


©Jelïn Nichele

Die Grundessenz, die wir aus den Gesprächen ziehen ist: Sie wünschen sich neuen Schwung ins WWpp. Neue, junge Leute mit frischen Ideen und Energie.


So sagt Véronique Winter vom Figurentheater Felucca:

«Ich würde mir wünschen, dass mehr junge Leute dazu kommen, die Aufgaben übernehmen und das Warteck mit uns mitgestallten. Es wäre schade, wenn das Warteck mit uns endet.»

Aber sie versteht auch warum das WWpp unattraktiv auf Junge wirken könnte.

«Die jüngeren Generationen sind abhängiger von finanzieller Sicherheit als wir es vor 25 Jahren noch waren. Was verständlich ist, der Leistungsdruck ist meinem Empfinden nach höher als zu meiner Anfangszeit. Wir waren freier und unbeschwerter. Junge Künstler*innen müssen sich beweisen. Da ist so eine permanente Verpflichtung die solch ein Verein mit sich bringt, nicht gerade passend. Wir müssen auch empfänglich sein für eine neue Generation und die Ideen und Ziele die sie verfolgen... Ich wünsche mir ein Nebeneinander von Jung und Alt für diesen Weg zu einem „verjüngten Warteck",  einen Generationenwechsel auf fliessende Art. Ein gegenseitiges Lernen.», sagt sie lächelnd.


Sandra Suhr aus der Modellbauwerkstatt macht sich ebenfalls Gedanken. «Auch, wenn ich noch nicht gerade vor der Rente stehe, fände ich es schön, wenn es mehr Junge hier hätte, die sich aktiv einbringen. Etwas frischer Wind würde uns allen gut tun.»


©Jelïn Nichele

Ich habe diesen Ort etwas ins Herz geschlossen. Jede kleine Welt, die sich hinter einer der unzähligen Türen befindet und zwar nicht sichtbar, aber fühlbar ist; Sie alle sind Teil dieses Gebäudes und tragen zur ruhigen und wohlwollenden Stimmung bei, welche dieses Haus umgibt. Aber ich wünsche mir für sie, dass sie es schaffen den Verein für junge Menschen zu öffnen und sich nicht vor neuen Ideen und Denkweisen abschrecken lassen, damit sie der “Überalterung” des WWpp entgegenwirken können.


©Jelïn Nichele

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